Kostensatzvereinbarungen


Der Landkreis Märkisch-Oderland übernimmt als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Kosten für die Leistungsangebote der freien Jugendhilfe. Dazu werden mit den Leistungserbringern gemäß § 78b Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII)  Kostensatzvereinbarungen getroffen über:

  • Inhalt, Umfang und Qualität der Leistungsangebote (Leistungsvereinbarung)
  • differenzierte Entgelte für die Leistungsangebote und die betriebsnotwendigen Investitionen (Entgeltvereinbarung) und
  • Grundsätze und Maßstäbe für die Bewertung der Qualität der Leistungsangebote sowie über geeignete Maßnahmen zu ihrer Gewährleistung (Qualitätsentwicklungsvereinbarung)

Vereinbarungen werden über die folgenden Leistungen getroffen:

Notwendige Unterlagen:

  • bei teil- und stationären Leistungen die Erlaubnis für den Betrieb der Einrichtung (Betriebserlaubnis) gemäß § 45 SGB VIII
  • bei ambulanten Leistungen Qualifikationsnachweise, gegebenenfalls Führungszeugnisse

Weitere Informationen:

  1. Hausbesuche werden im HPG festgelegt.
  2. Info-Pflicht des  Leistungserbringers bei gravierenden Vorfällen während der Hilfeleistung an den fallzuständigen Sozialarbeiter bzw. den Teamleiter.
  3. Festgelegtes Stundenkontingent ist nicht zu überschreiten.
  4. Der zuständige Sozialarbeiter entscheidet über die Hilfeplanzielerfüllung.
  5. Helferwechsel ist vom Leistungserbringer  an den fallzuständigen Sozialarbeiter unverzüglich anzuzeigen.
  1. Ein Entwicklungsbericht ist im Hilfezeitraum zwingend notwendig und zum Hilfeplangespräch zu erstellen.
  2. Das Formular „Entwicklungsbericht“ des Landkreises MOL ist zu nutzen.
  3. Der Entwicklungsbericht ist zwei Wochen vor dem Hilfeplantermin dem fallzuständigen Sozialarbeiter im Original zur Kenntnis zu geben.
  4. Bei ambulanten Leistungen befinden sich im Anhang des Entwicklungsberichtes die Kopien der Abrechnungsbögen des beschriebenen Hilfezeitraumes.
  5. Ein kurzer Zwischenbericht ist vor dem 1. Hilfeplangespräch und im Hilfezeitraum nach 6-8 Wochen dem fallzuständigen Sozialarbeiter zur Kenntnis zu geben.
  6. Es soll nur auf die Hilfeplanziele des Hilfeplans eingegangen werden.
  7. Die vorgegebenen  Hilfeplanziele müssen vom Leistungserbringer abrechenbar beschrieben sein.
  8. Es ist eine Prognose aus Sicht des Leistungserbringers abzugeben.
  9. Die Unterschriften des Erstellers des Entwicklungsberichtes, des Trägers, des Personensorgeberechtigten  und des Jungen Menschen (altersgemäß)  bilden den Abschluss des Berichtes.
  • Entwicklungsbericht
  • Formular: Entwicklungsbericht
  1. Das Formular „Abrechnungsbogen“ des Landkreises ist zu nutzen.
  2. Die Grundlage des Abrechnungsbogens sind die festgelegten Rahmenbedingungen des Hilfeplans (Umfang und Anzahl der Besuche/ Woche).
  3. Jeder Termin ist zu dokumentieren (Was, Wo) Nutzung von Schlagwörtern ist möglich.
  4. Jeder Termin ist vom Hilfeempfänger zu unterschreiben.
  5. Der Abrechnungsbogen ist monatlich mit der Rechnung an die „Wirtschaftliche Jugendhilfe“  zu senden.
  6. Die Kopien der Abrechnungsbögen sind mit den Entwicklungsberichten dem fallzuständigen Sozialerbeiter zur Kenntnis zu geben.
  7. Es werden in der Kostenübernahme 3 Fehlbesuche im Hilfezeitraum (6 Monate) berücksichtigt. Diese sind auf dem Abrechnungsbogen zu vermerken.
  8. Verpflichtung der Hilfeempfänger 24 Stunden vor dem Termin abzusagen.
  • Abrechnungsbogen
  • Formular: Abrechnungsbogen
  • Ausfüllhilfe
    • Einzelarbeit mit einzelnen Familienmitgliedern
    • Genogramm-Arbeit
    • Krisenintervention/Krisengespräche
    • Vermittlung in Netzwerke (konkrete Angabe)
    • Anleitung zur Sicherung der Haushaltsführung
    • Anleitung zur Sicherung der Finanzen
    • Begleitung zu Behörden  (konkrete Angabe)
    • Finanzplan erstellen
    • Erziehungsberatung
    • Telefonat im Auftrag des Klienten
    • Telefonat mit dem Klienten
    • Gespräche im Jugendamt
    • Fallberatung im Jugendamt

Bei Fragen können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

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